Schritt für Schritt

In fünf Schritten

Klicke dich durch die Schritte. Bilder lassen sich per Klick vergrößern.

Schritt 1: Erst überlegen, was in die Datei soll

Ein eigenes Format lohnt sich für Auswertungen, die du regelmäßig brauchst: z. B. Umsatz je Land (Lieferschwelle, OSS-Kontrolle), Umsatz je Verkaufskanal oder eine Inventurliste. Schreib dir die Spalten auf, die am Ende in Excel stehen sollen – das spart Hin- und Herklicken.

Stolperfalle: Ein Format exportiert immer nur eine Art von Daten: Bestellungen, Bestellpositionen, Kunden, Kundenadressen oder Artikel. Für Umsatz je Artikel brauchst du „Bestellpositionen", nicht „Bestellungen".

Schritt 2: Einstellungen → Datenexporte → Eigene Exporte

Öffne Einstellungen → Datenexporte und scroll in den Reitern ganz nach rechts zu „Eigene Exporte". Über „+ Neu" legst du ein Format an. Später findest du hier alle deine Formate mit Typ und Kommentar und bearbeitest sie über den Stift.

Stolperfalle: Die Reiterleiste ist breiter als der Bildschirm – „Eigene Exporte" erscheint erst, wenn du mit dem Pfeil rechts weiterblätterst.

Schritt 3: Grundeinstellungen und Spalten wählen

Links: Name (erscheint später im Export-Dialog), Typ (hier „Bestellungen"), Format CSV, Trennzeichen (Semikolon für deutsches Excel), Datumsformat und Dezimaltrennzeichen (Komma). Dann ziehst du die gewünschten Felder aus „Verfügbare Spalten" per Drag-and-drop nach rechts in „Zugewiesene Spalten" – im Beispiel Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Lieferadresse Land, Gesamtpreis netto, USt.-Betrag, Gesamtpreis brutto und Shopname.

Stolperfalle: Ist die rechte Liste noch leer, ist das Ziel nur ein schmaler Streifen direkt unter „Zugewiesene Spalten". Genau dorthin ziehen. Die Reihenfolge änderst du danach über die drei Striche rechts an jeder Zeile.

Schritt 4: Zeichensatz, Anführungszeichen, Kommentar

Weiter unten: Zeichenkodierung (UTF-8 oder Westeuropäisch für Excel), „Alle Werte in Anführungszeichen" (nur nötig, wenn Texte selbst Semikolons enthalten können) mit dem gewünschten Zeichen und „Spaltentitel ausblenden". Ein Kommentar erinnert dich später daran, wofür das Format gedacht ist. Dann Speichern.

Stolperfalle: „Spaltentitel ausblenden" für Auswertungen aus lassen – ohne Kopfzeile weiß in Excel niemand, welche Spalte was ist.

Schritt 5: Das Format im Export-Dialog wählen

Dein Format erscheint jetzt ganz oben in der Formatliste des Exports. Exportiert wird wie gewohnt über die Bestellübersicht – alle Schritte dazu: Bestellungen exportieren. Formate vom Typ „Artikel" exportierst du entsprechend aus der Artikelübersicht.

Stolperfalle: Beim Umsatz je Land das Datumsfeld „Rechnungsdatum" wählen, sonst stimmen die Monatssummen nicht mit der Buchhaltung überein.

Ideen

Drei bewährte Formate

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zu eigenen Exporten

Wo lege ich ein eigenes Exportformat an?

Unter Einstellungen → Datenexporte im Reiter „Eigene Exporte" (ganz rechts in der Reiterleiste) über „+ Neu".

Gibt es auch Excel- oder XML-Formate?

Eigene Formate werden derzeit nur als CSV-Datei erzeugt. Die CSV lässt sich in Excel öffnen und als XLSX speichern.

Wie ändere ich die Reihenfolge der Spalten?

In „Zugewiesene Spalten" über die drei Striche rechts an der Zeile nach oben oder unten ziehen.

Warum finde ich mein Format nicht im Export?

Formate vom Typ Bestellungen und Bestellpositionen erscheinen im Export der Bestellübersicht, Artikel-Formate im Artikelexport. Prüfe, ob das Format gespeichert wurde.

Kann ich ein Format später ändern?

Ja, unter Eigene Exporte über den Stift. Änderungen gelten für alle künftigen Exporte.

Billbee ist eine Marke der Billbee GmbH. Diese Seite ist keine offizielle Billbee-Hilfe. Details findest du in der Billbee-Hilfe zu eigenen Exportdefinitionen. Bildschirmfotos aus einem Billbee-Testkonto, Stand Oktober 2026. Passend dazu: Bestellungen exportieren. Siehe auch alle Anleitungen.

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